Nachrichten aus der Gemeinde

Die Tafeln im Untertaunus

Seit mehr als 15 Jahren versorgen die Bad Schwalbacher Taunussteiner Tafel und die Idsteiner Tafel in Trägerschaft des Diakonischen Werkes Rheingau-Taunus Menschen mit niedrigem Einkommen im Untertaunus mit Lebensmitteln, die noch gut, aber nicht mehr verkäuflich sind.

Im Fahrdienst und den Ausgabestellen in Bad Schwalbach, Taunusstein und Idstein sind viele ehrenamtliche Hände nötig, um bei Supermärkten und Bäckereien die Waren einzusammeln, durchzusehen, sortenrein zu sortieren, in die Kundenkisten zu legen und diese dann an die über 1300 Kunden an je zwei Ausgabetagen pro Standort weiterzugeben. Hinzu kommen noch die Büroteams und, nicht zu vergessen, diejenigen die die Kisten nach Gebrauch spülen. All dies geschieht ehrenamtlich und spendenfinanziert.

Geldspenden

Die Finanzierung der Tafeln ist ohne Spenden nicht möglich. Staatliche Unterstützungen sind freiwillig, die Beiträge der Kunden ein kleiner aber nicht kostendeckender Teil der jährlich anfallenden Kosten. Kosten für Benzin, Strom, Wasser, Abfall, Versicherungen und andere Betriebskosten, die für die drei Ausgabestellen und drei Kühlfahrzeuge entstehen.

Als Tafel halten wir z.B. die Kühlketten von der Abholung im Markt bis zur Ausgabe an die Kunden ein, was nur mit Kühlautos, Kühlräumen und Kühltheken möglich ist. Solche Beispiele lassen erahnen, dass die massiv gestiegenen Energiepreise die Tafeln empfindlich treffen, denn diese Kosten müssen durch zusätzliche Spenden bezahlt werden. 

Ihre Spende für die Tafel:

Diakonisches Werk Rheingau-Taunus

IBAN: DE06 5105 0015 0393 0386 32

BIC: NASSDE55XXX

Verwendungszweck: Spende Tafel

 

Zeitspenden

Die Zeit, die die vielen ehrenamtlich Mitarbeitenden in der Tafel dieser spenden, ist unbezahlbar. Bei 18 Touren, 8 Sortier-, 6 Ausgabe- und 4 Bürotagen jede Woche kommen zahlreiche Stunden zusammen, die die Männer und Frauen für Menschen mit niedrigem Einkommen im Einsatz sind. Und es braucht noch mehr Menschen egal welchen Alters, die einen Teil ihrer freien Zeit und ihrer Arbeitskraft der Tafel spenden.

Insbesondere im Fahrdienst von Bad Schwalbach aus fehlen zupackende Hände mit Tagesfreizeit, die zu zweit auf Tour durch den Untertaunus gehen. Denn nur wenn die Lebensmittel aus den Märkten in die Ausgabestellen kommen, kann sortiert und ausgegeben werden. Ausgegeben an aktuell immer mehr Menschen, die, vor einem Krieg geflohen, bei uns Hilfe suchen und die, so schnell wie mit den vorhandenen Ressourcen möglich, aufgenommen werden sollen.

Kontakt: Tafelkoordinatorin Nana Schätzlein

Tel. 06124 / 7082-41

Email: nana.schaetzlein@diakonie-rt.de

http://www.dwrt.de

 

Sachspenden

„Verteilen statt vernichten“ ist das Motto der Tafeln. Dies bedeutet auch, dass die Lebensmittelmengen nicht planbar sind. Obst und Gemüse, Molkereiprodukte und andere Waren mit kurzem Mindesthaltbarkeitsdatum und Backwaren sind je nach Jahreszeit meist in ausreichender Menge für die Kunden da. Wenn es dann doch mal etwas weniger ist, freuen sie sich, wenn noch haltbare Waren aus Überproduktionen oder Spenden in der Kiste sind. Reis, Nudeln, Mehl, Zucker, Brotaufstriche, Öl, Kaffee, Tee oder Konserven werden gerne genommen und erreichen die Tafeln über das Logistiklager, „Kauf eins mehr-Aktionen“ oder private Spenden. 

 

Wofür die Tafeln im Untertaunus stehen

Es sind zwei Ziele, die die Tafeln verfolgen. Zum einen sollen Lebensmittel, die aus den verschiedensten Gründen nicht mehr verkäuflich aber noch verwendbar sind, vor der Tonne bewahrt werden. Zum anderen können Menschen mit niedrigem Auskommen besser mit diesem auskommen. Dann ist auch mal Geld für etwas Notwendiges oder Schönes, wie ein Ausflug oder ein Eis im Sommer, da. Jeder Einzelne, der sich egal wie oder wo bei den Tafeln im Untertaunus engagiert, hilft mit, die Ziele der Tafeln zu erreichen und so ein bisschen nachhaltiger und ressourcenschonender mit unserer Erde für die nachfolgenden Generationen umzugehen. 

Trägerschaft:

Diakonisches Werk Rheingau-Taunus

Gartenfeldstraße 15

65307 Bad Schwalbach

Tel. 06124 / 7082-0

Email: info@dwrt.de

www.dwrt.de

Aktuelle Zahlen:

Seit Mitte März 2022 wurden schon 174 ukrainische Haushalte (in Personen sind dies ungefähr 265 Erwachsene und 204 Kinder) aufgenommen, 56 stehen noch auf der Warteliste.

Stand 05.05.22