Die Kandidaten der Kirchenvorstandswahl 2021

 

Schauen Sie sich alle Kandidaten im Überblick oder hier die Einzel-Porträts an.

Iris Born (49), Erzieherin

Ich komme aus Idstein, bin seit 25 Jahren verheiratet und habe eine mittlerweile 18-jährige Tochter. Von Beruf bin ich Erzieherin mit Qualifikation als Systemische Beraterin und Fachtrainerin Soziale Kompetenz.

Derzeit leite ich die Schulkindbetreuung an der Mittelpunktschule in Niederselters. Seit 2009 bin ich Kirchenvorsteherin.

Meine Schwerpunkte im KV waren und sind die Kinder- und Jugendarbeit und die Verkündigung. So arbeite ich im Familiengottesdienst-Team mit und bin als Prädikantin tätig. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kirchenmusik. Ich singe in der Kantorei und gehöre dem Kantoreibeirat an.

Mir ist es wichtig, dass wir eine einladende Kirchengemeinde sind, in der sich die verschiedensten Menschen wohlfühlen und eine Heimat finden. Dazu gehört es, Altes zu bewahren, aber auch offen zu sein für neue Wege und diese zu ermöglichen.

Dr. Wolfgang Cremer (67), Analyst

Seit 1989 lebe ich in Idstein, bin verheiratet und habe einen Sohn, der in Hamburg evangelische Theologie studiert. Ich selbst habe in Philosophie promoviert.

Ende 2017 wurde ich zum Vorsitzenden des Kirchenvorstands gewählt. Meine wichtigste Aufgabe sah und sehe ich darin, Pfrin. Dr. Daniela Opel-Koch und Pfr. Tim Fink den Rücken für ihre pastoralen Aufgaben freizuhalten und alle Kirchenvorstände und Mitarbeiter*innen nach besten Kräften und Gottes Hilfe zu unterstützen, damit sie nach ihren Interessen zum Wohl der Gemeinde beitragen können.

Nicht ich, sondern Sie als Gemeindemitglied sollen im Vordergrund stehen. Aber alle Kirchenvorstände sollen die Gemeinde auch geistlich im Sinne der Schrift leiten. Durch Gebet und Bibelstudium versuche ich, diesem Anspruch gerecht zu werden. Manchmal hilft dabei der Rückzug in unsere Kirche, einfach hinsetzen, die Bilder vom Leben Jesu auf sich wirken lassen und lauschen. Mal hören, was er sagt …

Matthias Feix (42), Unternehmensberater

Ich kenne die Kirchengemeinde Idstein seitdem ich in Idstein im September 2012 meiner Frau Ewa mein Jawort gegeben habe und ich Dr. Daniela Opel-Koch als eine sehr freundliche und engagierte Pfarrerin kennengelernt habe. Seitdem haben wir unsere Tochter Olivia in 2015 und unseren Sohn Frederik in 2020 von Daniela in Frankfurt bzw. Idstein taufen lassen. Über die Jahre habe ich Daniela und Carsten über diverse Veranstaltungen und die Kinderkirche näher kennengelernt. Gerne möchte ich etwas von ihrem Engagement der Kirchengemeinde zurückgeben.

Als mögliche Tätigkeitsfelder kann ich mir die Kinder- und Jugendförderung sowie das Thema Finanzen aufgrund meines beruflichen Hintergrunds gut vorstellen.

Ich bin ein gläubiger und progressiver Protestant, der unserer Kirche eine wichtige Rolle in der Gesellschaft einräumt, aber auch den Anspruch hat, dass die Kirche für den Menschen da ist und nicht die Menschen für die Kirche.

Ich denke, dass wir als Gemeinde noch mehr füreinander da sein können. Mir ist es ein besonderes Anliegen, dass Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde die Chance erhalten, sich im Glauben und in ihrer Persönlichkeit zu entwickeln.

Alexander Freitag (39), selbstständiger Tierbestatter

Ich lebe mit meiner Ehefrau seit 17 Jahren in Idstein. Mein Glück wurde durch die Geburt meines Sohnes Ben im letzten Jahr vollkommen.

Seit drei Jahren bin ich aktives Mitglied in der Einsatzabteilung der Idsteiner Feuerwehr.

Seit meiner Hochzeit 2019 und der Taufe unseres wunderbaren Sohnes 2020 fühle ich noch mehr Verbundenheit zur Gemeinde.

Ich möchte mich gerne im Fest- sowie dem Bauausschuss einbringen und bei allen Veränderungen in diesen Bereichen dazu beitragen, diese positiv zu stemmen.

Jörg Fried (52), Diplom-Bauingenieur

Schon seit vielen Jahren darf ich als Kirchenvorsteher Verantwortung für unsere Gemeinde tragen. Diese Arbeit bereitet mir noch immer viel Freude. Über den Kindergottesdienst bin ich in unsere Gemeinde gekommen. Nach der Konfirmation fing ich dann als Mitarbeiter dort an und bin quasi in unsere Gemeinde „hineingewachsen“. Unsere Gemeinde ist für mich „Heimat“ geworden. Das Zentrum ist für mich unser sonntäglicher Gottesdienst.

Während ich in den letzten Jahren den Schwerpunkt meiner Arbeit unter anderem in die Jugendarbeit, die Ökumene, unsere Moshi-Partnerschaft und die Renovierung unserer Kirche gelegt habe, möchte ich mich in den nächsten Jahren mehr dem Thema „Gottesdienste“ widmen. In der Pandemie haben wir viele Menschen neu über digitale Angebote erreicht. Dies werden wir in dem Umfang in „normalen Zeiten“ nicht mehr anbieten können. Daher müssen wir uns aus meiner Sicht intensiv Gedanken machen, wie wir diesen Menschen künftig ein interessantes analoges Angebot anbieten können.

Bärbel Gerheim (67), Bankkauffrau

Ich lebe seit meinem 12. Lebensjahr in Idstein und bin seither als aktives Mitglied tief verwurzelt in unserer Evangelischen Kirchengemeinde. Ich bin verheiratet und wir haben einen erwachsenen Sohn.

Während der letzten Jahre habe ich eine Vielzahl von Ehrenämtern begleitet, unter anderem bin ich seit 2007 Kollekten-Verwalterin sowie Mitglied des Finanzausschusses der Gemeinde, und arbeite seither eng mit Pfrin. Dr. Opel-Koch und Pfr. Fink, dem Kirchenvorstand, dem Sekretariat sowie unseren aktiven Mitgliedern zusammen.

Zuvor habe ich bereits ehrenamtlich Posten im Kassen- und Finanzwesen verschiedener karitativer Vereine bekleidet, darüber hinaus habe ich mich als Lernpatin für Förderschüler an der Erich-Kästner- Schule in Idstein engagiert.

Meine Überzeugung ist, dass Glauben aktiv in der Gemeinde gelebt werden sollte und daher würde ich mich sehr freuen, mein Wissen, meine Fähigkeiten und meine Energie als Mitglied des neu gewählten Kirchenvorstandes einzubringen.

Traudel Hermann (67), Krankenschwester / Kauffrau

Ich bin seit 40 Jahren verheiratet, habe zwei Söhne von 32 und 28 und eine Tochter von 23 Jahren. Mit meiner Familie habe ich viele Jahre im Ausland gelebt.

Neben anderen Ehrenämtern, war ich auch acht Jahre im Kirchenvorstand der deutschsprachigen christlichen Gemeinde Shanghai tätig und dort für die Finanzen verantwortlich. Ende 2014 kehrten meine Familie und ich nach Deutschland zurück.

2015 wurde ich von den Idsteiner Gemeindemitgliedern in den Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Idstein gewählt. Ich bin Diakoniebeauftragte und Gesellschafterin der Diakoniestation Idsteiner Land. Auch kümmere ich mich um Menschen in Notsituationen.

Sehr gerne würde ich mein Wissen, meine Erfahrung, meine Kraft und meine Mithilfe weiterhin nach christlichem Verständnis in unserer Idsteiner Kirchengemeinde einbringen.

Birgit Kleinmann (42), Steuerfachangestellte/Bilanzbuchhalterin

Ich wohne in Idstein und arbeite in einem Idsteiner Steuerbüro.

Die Arbeit im Kirchenvorstand kenne ich von meiner Zeit in Hünstetten, wo ich acht Jahre aktiv war. Dort war ich auch jahrelang in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und habe im Dekanat den Trainee-Kurs für junge Erwachsene mit eingeführt.

Wo ich mich hier in der Idsteiner Kirche wiederfinde möchte ich noch entdecken. Auf jeden Fall finde ich es immer wieder spannend und beeindruckend wie die verschiedenen Charaktere, Alters- und Berufsgruppen zusammen Projekte auf die Beine stellen und zu Entscheidungen kommen.

Dr. Jutta Klemmt (71), Gymnasiallehrerin

Ich wohne seit 1990 in Idstein und habe zwei erwachsene Kinder und vier Enkelkinder. Mein Mann ist leider im August 2018 verstorben.

Nach meiner Schulzeit in Düsseldorf studierte ich Mathematik und evangelische Theologie in Göttingen und Zürich. Im Anschluss daran unterrichtete ich beide Fächer an unterschiedlichen Gymnasien, bis unsere Familie nach Idstein kam. Hier war ich viele Jahre mit großer Freude bis zu meiner Pensionierung im Jahr 2015 an der Pestalozzischule tätig. Seit 2003 war ich ebenfalls Ausbilderin in beiden Fächern für ReferendarInnen an Gymnasien am Studienseminar in Wiesbaden.

Im November des vergangenen Jahres habe ich mir mit meiner Promotion in evangelischer Theologie einen langjährigen Wunsch erfüllt.

Seit Sommer 2019 bin ich (als Nachrückerin) Mitglied im Kirchenvorstand und habe dort insbesondere die Kinder- und Jugendarbeit der Gemeinde unterstützt. Auch singe ich seitvielen Jahren mit großer Freude in der Kantorei mit.

Ich freue mich darauf, wenn im Laufe des Jahres die Kinder- und Jugendarbeit wieder aktiviert werden kann und ich würde mich gerne weiterhin dort einbringen.

Jutta Koch (53), Europa Sekretärin

Ich arbeite bei einem Patentanwalt in Wiesbaden und wohne mit meinem Mann und unserem Hund seit acht Jahren auf dem Gänsberg. Und fast genauso lange singe ich in der Kantorei.

Inzwischen bin ich Mitglied des Kantoreibeirats und dort verantwortlich für die Konzertabwicklung.

Für den Kirchenvorstand kandidiere ich, weil ich mich aktiv an der Führung und Gestaltung der Gemeinde beteiligen möchte. Man sollte nicht immer nur reden, sondern die Initiative ergreifen und aktiv werden.

Das vergangene Jahr hat mir – und auch vielen anderen Menschen – gezeigt, wie wichtig die Kultur im Leben ist. Also möchte ich am musikalischen Leben der Gemeinde verstärkt mitarbeiten.

Stefan Krebs (41), Jurist

Bereits seit einiger Zeit durfte ich als berufenes Mitglied im Kirchenvorstand mitarbeiten und ich würde mich freuen, diese spannende Aufgabe weiterführen zu können.

Ich bin in Niedernhausen aufgewachsen und wohne zusammen mit meinem Mann in Idstein. Nach meiner Schulzeit hier in Idstein und dem Studium arbeite ich als Jurist in der öffentlichen Verwaltung.

Jetzt freue ich mich, gerade diese erlernten Fähigkeiten in der Kirchenvorstandsarbeit einzubringen. „Gott handelt gegen alle Vernunft – und ist doch weiser als alle Menschen.“ Aber diese Kenntnisse sind nicht der Grund meines Interesses.

Mir ist es vielmehr wichtig, durch unsere Arbeit in der Gemeinde den Glauben wieder ein Stück näher an die Mitte der Gesellschaft zu bringen und zwar gerade zu den Menschen, die meinen, die Verbindung zu Gott schon fast verloren zu haben. Dies können wir durch neue und vielleicht auch einmal überraschende Angebote (vielleicht gegen die Vernunft) in unserer Gemeinde erreichen.

Martina Langhammer (60), Sozialarbeiterin (Jugendhilfe, Flüchtlingshilfe)

Ich wohne seit fast 35 Jahren mit meiner Familie in Idstein-Kern. Meine Wurzeln liegen in der Evangelischen Kirche und im CVJM. Dort arbeitete ich seit meiner Konfirmation im Bereich Kinder-/Jugendarbeit mit.

In Idstein arbeitete ich im Bereich Kinder-/Jugendarbeit sowie Hauskreisarbeit lange Jahre mit. Durch meine Arbeit als Sozialarbeiterin in Frankfurt und durch die Begleitung meiner Eltern im Sauerland pausierte ich in der kirchlichen Mitarbeit.

Aufmerksam verfolge ich aber die Entwicklungen (z. B. die gelungene Sanierung) in der Unionskirche. Zukünftige Schwerpunkte meiner Arbeit könnten sowohl im Bereich der Arbeit mit Senioren*innen als auch im Bereich der Gottesdienste sowie in der Flüchtlingsarbeit liegen.

Das Motto eines Verses, der mich dauerhaft begleitet, ist: „Gott hat uns nicht gegeben einen Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ (2. Tim 1, 7).

Björn Oesterheld (42), Lehrer

Ich wohne mit meiner Frau und unserer Tochter in der Idsteiner Altstadt. Den Lebensunterhalt verdiene ich als Lehrer an der Limesschule Idstein.

Seitdem wir im Taunus wohnen, spiele ich im Posaunenchor der Unionsgemeinde mit. Durch die Kirchenmusik hatte ich bereits das Vergnügen, in die Partnergemeinde nach Moshi / Tansania zu reisen. Dies ist ein Grund, warum ich für den Kirchenvorstand kandidieren möchte. Ich halte die Partnerschaftsarbeit für besonders wichtig und interessant.

Seit knapp 20 Jahren unterstütze ich aktiv ein Straßenkinderprojekt in der Peripherie von São Paulo / Brasilien. Da ich u. a. als Religionslehrer tätig bin, möchte ich gerne Kirche weiter in die Idsteiner Schulen tragen und Fragen seitens der Schulen mit in die Gemeinde nehmen. Dazu gehört auch das Feiern des Glaubens und kirchlicher Festtage.

Zudem liegt mir viel an den Kindern und Jugendlichen in der Kirchengemeinde. Seit meiner Schulzeit war ich aktiv in der Jugendarbeit in meiner damaligen Propstei tätig.

Werner Rühling (67), Diplom-Betriebswirt

Seit Juni 1984 lebe ich im schönen Idstein. Die Evangelische Kirchengemeinde ist mir nach meinem vorgezogenen Ruhestand vertraut, liebenswert und meine Heimat geworden. Hier traf ich Menschen, die zuhören konnten, neue Ideen hatten und dadurch mich motivierten, in der Gemeinschaft der Gemeinde aktiv zu werden. Das Verteilen des Gemeindebriefes war mein Schnupperkontakt, um viele Menschen aus der Gemeindekennenzulernen.

Der Gemeindebrief ist ein Bindeglied und wuchs mir sehr ans Herz, sodass ich bereit war, seit 2016 als Chefredakteur die Verantwortung zu übernehmen. Dadurch lernte ich die große Bereitschaft, das Engagement und den Einsatz vieler Kirchenmitglieder in der Gemeinde kennen.

Das „Ganze“ zum Wohl der Gemeinde ist für mich von Bedeutung. Bei der Wahl in den Kirchenvorstand würde ich den Besuchsdienst unterstützen und mich bei der Jugend- und Konfirmationsarbeit einbringen.

Möglichst viele Gemeindemitglieder möchte ich gewinnen, um im christlichen Sinne füreinander da zu sein.

Michael Schwamborn (53) Diplom-Elektroingenieur

Ich war schon immer davon beeindruckt, wie aktiv und lebendig unsere christliche Gemeinde ist, und so möchte nun auch ich meinen Beitrag dazu leisten.

Mit meiner Lebens- und Berufserfahrung, auch aus der Leitung von internationalen Projekten, hoffe ich, meine Talente zum Wohle aller in unserer Kirchengemeinde einsetzen zu können. Neben meinen umfangreichen IT-Kenntnissen könnte ich auch handwerkliche Fertigkeiten einbringen und so der Gemeinschaft nützlich sein.

Wichtig ist mir immer, den anderen auch zu sehen und zu hören, damit sich niemand abgehängt fühlt. Das bedeutet für mich, dass sich alle Menschen in ihrer Vielfalt in unserer Gemeinde zu Hause fühlen.

Ich bin darauf gespannt, in welchen Feldern letztendlich noch Verstärkung gebraucht wird, doch ich vertraue darauf, dass der Herr uns einen Hinweis geben wird.

Eva-Christina Simon (36), Volljuristin

Ich lebe seit 2015 mit meinem Mann und meiner zweijährigen Tochter in Idstein und bin seit 2018 im Kirchenvorstand.

Mit Pfrin. Dr. Daniela Opel-Koch habe ich 2020 den Krabbelgottesdienst wieder aufleben lassen. Ich möchte mich auch in Zukunft noch mehr in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren.

Daneben ist es mir aber auch ein Anliegen, die „mittlere“ Generation mehr ins Gemeindeleben zu integrieren. Hierfür sammle ich noch Ideen, wie man die Generation zwischen 30 und 50 Jahren „abholen“ und sogar neue Gruppen und Veranstaltungen etablieren kann.

Seit Sommer 2020 betreue ich mit Pfr. Tim Fink zusammen die Social-Media-Kanäle auf Facebook und Instagram, damit das Gemeindeleben in Idstein auch in den neuen Medien seinen Platz findet und vermehrt auch wieder junge Menschen ansprechen kann.

Mir ist besonders das christliche Mit- und Füreinander wichtig, das möchte ich auch in den nächsten Jahren transportieren und ausbauen und freue mich, wenn ich auch zukünftig meine Energie für die Gemeindearbeit einsetzen darf.

Markus Theobald (55), Diplom-Kaufmann

Ich bin verheiratet, Vater von zwei Teenagern, lebe seit 1996 in Idstein und bin seitdem aktives Gemeindemitglied.

Seit 2000 engagiere ich mich im Kirchenvorstand. Als geprüfter Organist begleite ich gerne Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen. Mein Herz schlägt für fröhliche und einladende Gottesdienste. Gemeinschaft in Jesus Christus in guten und schlechten Zeiten. Dies möchte ich aktiv mitgestalten.

Seit vielen Jahren leite ich den Finanzausschuss, dessen Arbeit bei einer so großen Gemeinde vielfältig und herausfordernd ist. Finanzplanung, Abstimmung mit der Regionalverwaltung und der Kirchenverwaltung bei begrenzten Zuweisungen fordern uns jedes Jahr neu. Covid-19 ist ein großer Einschnitt in unser Leben. Die Auswirkungen auf unsere Gemeinde sind erheblich. Hier sehe ich eine wichtige Aufgabe für die nächsten Jahre. Den Rahmen für ein einladendes Gemeindeleben zu schaffen, dafür will ich mich einsetzen.

Hester van Wijnen (57), Studiengangsleiterin im Gesundheitsbereich Hochschule Fresenius

Ich habe zwei Kinder (16 und 18), die in Idstein konfirmiert sind. Nebenbei habe ich eine Praxis für Beratung begonnen. Meine Ursprungsfamilie war sehr aktiv in der Evangelischen Kirche, damit bin ich mit Glaube und Gott groß geworden, was mich mein Leben lang begleitet und unterstützt hat.

In der Gemeinde war ich im Familiengottesdienst-Team und konnte Kontakte zur Hochschule vermitteln.

Für die Evangelische Kirche sind mir drei Bereiche wichtig:

• Die jungen Erwachsenen, die nach der Konfirmation oft die Kirche wieder verlassen. Ich würde mir gerne über Angebote Gedanken machen, um den jungen Menschen Brücken zur Kirche und Glaube zu bauen.

• Alleinstehende Menschen haben Corona-bedingt mangelnde Kontakte und auch Einsamkeit und ich würde mich stark machen, gemeinsame Aktivitäten zu initiieren.

• Menschen, die in schwierigen psychosozialen Situationen leben, sollten seelsorgerische und menschliche Unterstützung in der Gemeinde bekommen können.

Da ich die Evangelische Kirche als sehr aktiv und auch aufgeschlossen erlebe, denke ich, dass wir noch einiges machen können, und ich würde mich über eine Mitarbeit in der Gemeinde sehr freuen.

Artur Wagner (72), Dipl.-Bauingenieur

Aufgabe des Kirchenvorstandes ist es, die Kirchengemeinde zu leiten und das christliche Leben in der Gemeinde zu fördern.

Ich persönlich möchte im KV-Team gemeinsam mit unseren Gaben und nach unseren Kräften daran mitgestalten. Hierzu braucht es Menschen mit vielen unterschiedlichen Begabungen und Schwerpunkten.

Als langjähriger Sänger in der Kantorei und Bläser im Posaunenchor habe ich meine Erfahrungen im Bereich der Kirchenmusik eingebracht. Ich bin davon überzeugt, dass die kirchenmusikalischen Gruppen auch Evangelium verkünden.

Auch die aktive Tätigkeit im Arbeitsfeld des Bauausschusses möchte ich aufgrund meiner beruflichen Erfahrungen als Bauingenieur wie schon in den vergangenen Jahren einbringen. Die Renovierung der Unionskirche und die Pflege und Erhaltung des Gemeindehauses und der beiden Pfarrhäuser war und ist mir ein besonderes Anliegen.

Thomas Waldow (60), kfm. Angestellter

Nach den Worten aus der Apostelgeschichte : „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet" ist es für mich – gerade vor dem Hintergrund der Ereignisse des letzten Jahres – besonders wichtig, meinen Glauben in der Gemeinschaft zu leben.

Wie in den letzten Jahren möchte ich mich weiter in der Jugend- und Konfirmandenarbeit einbringen. Ich bin aber auch gerne dabei, wenn es gilt, nicht nur geistige Arbeit zu leisten, sondern auch mal Tische und Stühle zu schleppen oder – sobald es wieder gehen sollte – die Pavillons mit aufzubauen.

Ein neues Steckenpferd ist nach Abschluss unserer Renovierungsarbeiten an der Kirche dazu gekommen. Im Kreise der Kirchenführer ist es mir sehr wichtig geworden, nicht nur auswärtigen Gästen unsere prachtvolle Unionskirche zu zeigen, sondern allen Idsteinern das Besondere vor der eigenen Haustür zu präsentieren Und das gerne auch in der Gestalt des Grafen Johannes oder des Herzogs Wilhelm.

Helga Walther (68), Steuerfachangestellte

Ich bin in Idstein geboren und wurde hier getauft, konfirmiert und habe mit meinem Mann Wolfgang vor 45 Jahren in der Unionskirche geheiratet. Unser Sohn und seine Frau leben mit zwei Töchtern ebenfalls in Idstein.

2015 wurde ich in den Kirchenvorstand gewählt und möchte auch für die nächste Amtsperiode wieder zur Verfügung stehen. Gerne möchte ich weiterhin in unserer Gemeinde mitwirken bei Entscheidungen und Plänen, Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Besonders möchte ich das ökumenische Miteinander der Gemeinden, wie Welt-Gebetstage, Ökumene Bewegt und den Ökumenischen Arbeitskreis unterstützen. Am Herzen liegen mir auch der Glaube-Leben-Ausschuss, die Hauskreisabende, das Kirchcafé und der Abendsegen-Gottesdienst, wo wir uns im christlichen Miteinander – hoffentlich bald wieder ohne Corona – begegnen und austauschen können.

Auszug aus dem rechtlichen Leitfaden zur Kirchengemeindewahlordnung:

 

Die Gemeindemitglieder nehmen ihre Mitverantwortung für die Leitung der Kirchengemeinde dadurch wahr, dass sie sich an der kirchlichen Wahl beteiligen.

 

Wahlberechtigt sind alle Gemeindemitglieder, die am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet haben. 

 

Es können so viele Stimmen abgeben werden, wie Kirchenvorstandsmitglieder zu wählen sind.

 

Sie haben 15 Stimmen!

 

Nutzen Sie Ihr Wahlrecht und stellen Sie sich Ihren Kirchenvorstand zusammen.

 

 

Schon jetzt danken wir allen Kandidierenden für ihr Engagement, sich zur Wahl zu stellen.