Sie haben gewählt: Ihr nächster Kirchenvorstand

Iris Born (49), Erzieherin

Ich komme aus Idstein, bin seit 25 Jahren verheiratet und habe eine mittlerweile 18-jährige Tochter. Von Beruf bin ich Erzieherin mit Qualifikation als Systemische Beraterin und Fachtrainerin Soziale Kompetenz.

Derzeit leite ich die Schulkindbetreuung an der Mittelpunktschule in Niederselters. Seit 2009 bin ich Kirchenvorsteherin.

Meine Schwerpunkte im KV waren und sind die Kinder- und Jugendarbeit und die Verkündigung. So arbeite ich im Familiengottesdienst-Team mit und bin als Prädikantin tätig. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kirchenmusik. Ich singe in der Kantorei und gehöre dem Kantoreibeirat an.

Mir ist es wichtig, dass wir eine einladende Kirchengemeinde sind, in der sich die verschiedensten Menschen wohlfühlen und eine Heimat finden. Dazu gehört es, Altes zu bewahren, aber auch offen zu sein für neue Wege und diese zu ermöglichen.

Dr. Wolfgang Cremer (67), Analyst

Seit 1989 lebe ich in Idstein, bin verheiratet und habe einen Sohn, der in Hamburg evangelische Theologie studiert. Ich selbst habe in Philosophie promoviert.

Ende 2017 wurde ich zum Vorsitzenden des Kirchenvorstands gewählt. Meine wichtigste Aufgabe sah und sehe ich darin, Pfrin. Dr. Daniela Opel-Koch und Pfr. Tim Fink den Rücken für ihre pastoralen Aufgaben freizuhalten und alle Kirchenvorstände und Mitarbeiter*innen nach besten Kräften und Gottes Hilfe zu unterstützen, damit sie nach ihren Interessen zum Wohl der Gemeinde beitragen können.

Nicht ich, sondern Sie als Gemeindemitglied sollen im Vordergrund stehen. Aber alle Kirchenvorstände sollen die Gemeinde auch geistlich im Sinne der Schrift leiten. Durch Gebet und Bibelstudium versuche ich, diesem Anspruch gerecht zu werden. Manchmal hilft dabei der Rückzug in unsere Kirche, einfach hinsetzen, die Bilder vom Leben Jesu auf sich wirken lassen und lauschen. Mal hören, was er sagt …

Jörg Fried (52), Diplom-Bauingenieur

Schon seit vielen Jahren darf ich als Kirchenvorsteher Verantwortung für unsere Gemeinde tragen. Diese Arbeit bereitet mir noch immer viel Freude. Über den Kindergottesdienst bin ich in unsere Gemeinde gekommen. Nach der Konfirmation fing ich dann als Mitarbeiter dort an und bin quasi in unsere Gemeinde „hineingewachsen“. Unsere Gemeinde ist für mich „Heimat“ geworden. Das Zentrum ist für mich unser sonntäglicher Gottesdienst.

Während ich in den letzten Jahren den Schwerpunkt meiner Arbeit unter anderem in die Jugendarbeit, die Ökumene, unsere Moshi-Partnerschaft und die Renovierung unserer Kirche gelegt habe, möchte ich mich in den nächsten Jahren mehr dem Thema „Gottesdienste“ widmen. In der Pandemie haben wir viele Menschen neu über digitale Angebote erreicht. Dies werden wir in dem Umfang in „normalen Zeiten“ nicht mehr anbieten können. Daher müssen wir uns aus meiner Sicht intensiv Gedanken machen, wie wir diesen Menschen künftig ein interessantes analoges Angebot anbieten können.

Bärbel Gerheim (67), Bankkauffrau

Ich lebe seit meinem 12. Lebensjahr in Idstein und bin seither als aktives Mitglied tief verwurzelt in unserer Evangelischen Kirchengemeinde. Ich bin verheiratet und wir haben einen erwachsenen Sohn.

Während der letzten Jahre habe ich eine Vielzahl von Ehrenämtern begleitet, unter anderem bin ich seit 2007 Kollekten-Verwalterin sowie Mitglied des Finanzausschusses der Gemeinde, und arbeite seither eng mit Pfrin. Dr. Opel-Koch und Pfr. Fink, dem Kirchenvorstand, dem Sekretariat sowie unseren aktiven Mitgliedern zusammen.

Zuvor habe ich bereits ehrenamtlich Posten im Kassen- und Finanzwesen verschiedener karitativer Vereine bekleidet, darüber hinaus habe ich mich als Lernpatin für Förderschüler an der Erich-Kästner- Schule in Idstein engagiert.

Meine Überzeugung ist, dass Glauben aktiv in der Gemeinde gelebt werden sollte und daher würde ich mich sehr freuen, mein Wissen, meine Fähigkeiten und meine Energie als Mitglied des neu gewählten Kirchenvorstandes einzubringen.

Traudel Hermann (67), Krankenschwester / Kauffrau

Ich bin seit 40 Jahren verheiratet, habe zwei Söhne von 32 und 28 und eine Tochter von 23 Jahren. Mit meiner Familie habe ich viele Jahre im Ausland gelebt.

Neben anderen Ehrenämtern, war ich auch acht Jahre im Kirchenvorstand der deutschsprachigen christlichen Gemeinde Shanghai tätig und dort für die Finanzen verantwortlich. Ende 2014 kehrten meine Familie und ich nach Deutschland zurück.

2015 wurde ich von den Idsteiner Gemeindemitgliedern in den Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Idstein gewählt. Ich bin Diakoniebeauftragte und Gesellschafterin der Diakoniestation Idsteiner Land. Auch kümmere ich mich um Menschen in Notsituationen.

Sehr gerne würde ich mein Wissen, meine Erfahrung, meine Kraft und meine Mithilfe weiterhin nach christlichem Verständnis in unserer Idsteiner Kirchengemeinde einbringen.

Birgit Kleinmann (42), Steuerfachangestellte/Bilanzbuchhalterin

Ich wohne in Idstein und arbeite in einem Idsteiner Steuerbüro.

Die Arbeit im Kirchenvorstand kenne ich von meiner Zeit in Hünstetten, wo ich acht Jahre aktiv war. Dort war ich auch jahrelang in der Kinder- und Jugendarbeit tätig und habe im Dekanat den Trainee-Kurs für junge Erwachsene mit eingeführt.

Wo ich mich hier in der Idsteiner Kirche wiederfinde möchte ich noch entdecken. Auf jeden Fall finde ich es immer wieder spannend und beeindruckend wie die verschiedenen Charaktere, Alters- und Berufsgruppen zusammen Projekte auf die Beine stellen und zu Entscheidungen kommen.

Jutta Koch (53), Europa Sekretärin

Ich arbeite bei einem Patentanwalt in Wiesbaden und wohne mit meinem Mann und unserem Hund seit acht Jahren auf dem Gänsberg. Und fast genauso lange singe ich in der Kantorei.

Inzwischen bin ich Mitglied des Kantoreibeirats und dort verantwortlich für die Konzertabwicklung.

Für den Kirchenvorstand kandidiere ich, weil ich mich aktiv an der Führung und Gestaltung der Gemeinde beteiligen möchte. Man sollte nicht immer nur reden, sondern die Initiative ergreifen und aktiv werden.

Das vergangene Jahr hat mir – und auch vielen anderen Menschen – gezeigt, wie wichtig die Kultur im Leben ist. Also möchte ich am musikalischen Leben der Gemeinde verstärkt mitarbeiten.

Stefan Krebs (41), Jurist

Bereits seit einiger Zeit durfte ich als berufenes Mitglied im Kirchenvorstand mitarbeiten und ich würde mich freuen, diese spannende Aufgabe weiterführen zu können.

Ich bin in Niedernhausen aufgewachsen und wohne zusammen mit meinem Mann in Idstein. Nach meiner Schulzeit hier in Idstein und dem Studium arbeite ich als Jurist in der öffentlichen Verwaltung.

Jetzt freue ich mich, gerade diese erlernten Fähigkeiten in der Kirchenvorstandsarbeit einzubringen. „Gott handelt gegen alle Vernunft – und ist doch weiser als alle Menschen.“ Aber diese Kenntnisse sind nicht der Grund meines Interesses.

Mir ist es vielmehr wichtig, durch unsere Arbeit in der Gemeinde den Glauben wieder ein Stück näher an die Mitte der Gesellschaft zu bringen und zwar gerade zu den Menschen, die meinen, die Verbindung zu Gott schon fast verloren zu haben. Dies können wir durch neue und vielleicht auch einmal überraschende Angebote (vielleicht gegen die Vernunft) in unserer Gemeinde erreichen.

Björn Oesterheld (42), Lehrer

Ich wohne mit meiner Frau und unserer Tochter in der Idsteiner Altstadt. Den Lebensunterhalt verdiene ich als Lehrer an der Limesschule Idstein.

Seitdem wir im Taunus wohnen, spiele ich im Posaunenchor der Unionsgemeinde mit. Durch die Kirchenmusik hatte ich bereits das Vergnügen, in die Partnergemeinde nach Moshi / Tansania zu reisen. Dies ist ein Grund, warum ich für den Kirchenvorstand kandidieren möchte. Ich halte die Partnerschaftsarbeit für besonders wichtig und interessant.

Seit knapp 20 Jahren unterstütze ich aktiv ein Straßenkinderprojekt in der Peripherie von São Paulo / Brasilien. Da ich u. a. als Religionslehrer tätig bin, möchte ich gerne Kirche weiter in die Idsteiner Schulen tragen und Fragen seitens der Schulen mit in die Gemeinde nehmen. Dazu gehört auch das Feiern des Glaubens und kirchlicher Festtage.

Zudem liegt mir viel an den Kindern und Jugendlichen in der Kirchengemeinde. Seit meiner Schulzeit war ich aktiv in der Jugendarbeit in meiner damaligen Propstei tätig.

Werner Rühling (67), Diplom-Betriebswirt

Seit Juni 1984 lebe ich im schönen Idstein. Die Evangelische Kirchengemeinde ist mir nach meinem vorgezogenen Ruhestand vertraut, liebenswert und meine Heimat geworden. Hier traf ich Menschen, die zuhören konnten, neue Ideen hatten und dadurch mich motivierten, in der Gemeinschaft der Gemeinde aktiv zu werden. Das Verteilen des Gemeindebriefes war mein Schnupperkontakt, um viele Menschen aus der Gemeindekennenzulernen.

Der Gemeindebrief ist ein Bindeglied und wuchs mir sehr ans Herz, sodass ich bereit war, seit 2016 als Chefredakteur die Verantwortung zu übernehmen. Dadurch lernte ich die große Bereitschaft, das Engagement und den Einsatz vieler Kirchenmitglieder in der Gemeinde kennen.

Das „Ganze“ zum Wohl der Gemeinde ist für mich von Bedeutung. Bei der Wahl in den Kirchenvorstand würde ich den Besuchsdienst unterstützen und mich bei der Jugend- und Konfirmationsarbeit einbringen.

Möglichst viele Gemeindemitglieder möchte ich gewinnen, um im christlichen Sinne füreinander da zu sein.

Eva-Christina Simon (36), Volljuristin

Ich lebe seit 2015 mit meinem Mann und meiner zweijährigen Tochter in Idstein und bin seit 2018 im Kirchenvorstand.

Mit Pfrin. Dr. Daniela Opel-Koch habe ich 2020 den Krabbelgottesdienst wieder aufleben lassen. Ich möchte mich auch in Zukunft noch mehr in der Kinder- und Jugendarbeit engagieren.

Daneben ist es mir aber auch ein Anliegen, die „mittlere“ Generation mehr ins Gemeindeleben zu integrieren. Hierfür sammle ich noch Ideen, wie man die Generation zwischen 30 und 50 Jahren „abholen“ und sogar neue Gruppen und Veranstaltungen etablieren kann.

Seit Sommer 2020 betreue ich mit Pfr. Tim Fink zusammen die Social-Media-Kanäle auf Facebook und Instagram, damit das Gemeindeleben in Idstein auch in den neuen Medien seinen Platz findet und vermehrt auch wieder junge Menschen ansprechen kann.

Mir ist besonders das christliche Mit- und Füreinander wichtig, das möchte ich auch in den nächsten Jahren transportieren und ausbauen und freue mich, wenn ich auch zukünftig meine Energie für die Gemeindearbeit einsetzen darf.

Markus Theobald (55), Diplom-Kaufmann

Ich bin verheiratet, Vater von zwei Teenagern, lebe seit 1996 in Idstein und bin seitdem aktives Gemeindemitglied.

Seit 2000 engagiere ich mich im Kirchenvorstand. Als geprüfter Organist begleite ich gerne Gottesdienste und Gemeindeveranstaltungen. Mein Herz schlägt für fröhliche und einladende Gottesdienste. Gemeinschaft in Jesus Christus in guten und schlechten Zeiten. Dies möchte ich aktiv mitgestalten.

Seit vielen Jahren leite ich den Finanzausschuss, dessen Arbeit bei einer so großen Gemeinde vielfältig und herausfordernd ist. Finanzplanung, Abstimmung mit der Regionalverwaltung und der Kirchenverwaltung bei begrenzten Zuweisungen fordern uns jedes Jahr neu. Covid-19 ist ein großer Einschnitt in unser Leben. Die Auswirkungen auf unsere Gemeinde sind erheblich. Hier sehe ich eine wichtige Aufgabe für die nächsten Jahre. Den Rahmen für ein einladendes Gemeindeleben zu schaffen, dafür will ich mich einsetzen.

Hester van Wijnen (57), Studiengangsleiterin im Gesundheitsbereich Hochschule Fresenius

Ich habe zwei Kinder (16 und 18), die in Idstein konfirmiert sind. Nebenbei habe ich eine Praxis für Beratung begonnen. Meine Ursprungsfamilie war sehr aktiv in der Evangelischen Kirche, damit bin ich mit Glaube und Gott groß geworden, was mich mein Leben lang begleitet und unterstützt hat.

In der Gemeinde war ich im Familiengottesdienst-Team und konnte Kontakte zur Hochschule vermitteln.

Für die Evangelische Kirche sind mir drei Bereiche wichtig:

• Die jungen Erwachsenen, die nach der Konfirmation oft die Kirche wieder verlassen. Ich würde mir gerne über Angebote Gedanken machen, um den jungen Menschen Brücken zur Kirche und Glaube zu bauen.

• Alleinstehende Menschen haben Corona-bedingt mangelnde Kontakte und auch Einsamkeit und ich würde mich stark machen, gemeinsame Aktivitäten zu initiieren.

• Menschen, die in schwierigen psychosozialen Situationen leben, sollten seelsorgerische und menschliche Unterstützung in der Gemeinde bekommen können.

Da ich die Evangelische Kirche als sehr aktiv und auch aufgeschlossen erlebe, denke ich, dass wir noch einiges machen können, und ich würde mich über eine Mitarbeit in der Gemeinde sehr freuen.

Thomas Waldow (60), kfm. Angestellter

Nach den Worten aus der Apostelgeschichte : „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet" ist es für mich – gerade vor dem Hintergrund der Ereignisse des letzten Jahres – besonders wichtig, meinen Glauben in der Gemeinschaft zu leben.

Wie in den letzten Jahren möchte ich mich weiter in der Jugend- und Konfirmandenarbeit einbringen. Ich bin aber auch gerne dabei, wenn es gilt, nicht nur geistige Arbeit zu leisten, sondern auch mal Tische und Stühle zu schleppen oder – sobald es wieder gehen sollte – die Pavillons mit aufzubauen.

Ein neues Steckenpferd ist nach Abschluss unserer Renovierungsarbeiten an der Kirche dazu gekommen. Im Kreise der Kirchenführer ist es mir sehr wichtig geworden, nicht nur auswärtigen Gästen unsere prachtvolle Unionskirche zu zeigen, sondern allen Idsteinern das Besondere vor der eigenen Haustür zu präsentieren Und das gerne auch in der Gestalt des Grafen Johannes oder des Herzogs Wilhelm.

Helga Walther (68), Steuerfachangestellte

Ich bin in Idstein geboren und wurde hier getauft, konfirmiert und habe mit meinem Mann Wolfgang vor 45 Jahren in der Unionskirche geheiratet. Unser Sohn und seine Frau leben mit zwei Töchtern ebenfalls in Idstein.

2015 wurde ich in den Kirchenvorstand gewählt und möchte auch für die nächste Amtsperiode wieder zur Verfügung stehen. Gerne möchte ich weiterhin in unserer Gemeinde mitwirken bei Entscheidungen und Plänen, Gottesdiensten und Veranstaltungen.

Besonders möchte ich das ökumenische Miteinander der Gemeinden, wie Welt-Gebetstage, Ökumene Bewegt und den Ökumenischen Arbeitskreis unterstützen. Am Herzen liegen mir auch der Glaube-Leben-Ausschuss, die Hauskreisabende, das Kirchcafé und der Abendsegen-Gottesdienst, wo wir uns im christlichen Miteinander – hoffentlich bald wieder ohne Corona – begegnen und austauschen können.

Losung

Losung und Lehrtext für Samstag, 31. Juli 2021:

Gedenke an den HERRN, deinen Gott; denn er ist's, der dir Kräfte gibt.
5.Mose 8,18

Ein Mensch kann nichts nehmen, wenn es ihm nicht vom Himmel gegeben ist.
Johannes 3,27


Gott ist nicht ferne von einem jeden unter uns.

Denn in ihm leben, weben und sind wir.

Apostelgeschichte 17, 27